
Seit 2012 entwickelt das Ensemble ~su eine radikale, zugleich poetische Form von zeitgenössischem Jazz – verwurzelt in koreanischer Tradition und offen für freie Improvisation. Ausgangspunkt sind GugAk (klassische koreanische Musik), MuAk (Schamanenmusik) und Samulnori, die hier nicht zitiert, sondern transformiert werden. Es entsteht ein intensiver Klangraum aus Saxophon, Stimme und einer Vielzahl koreanischer Instrumente – unmittelbar, präzise und organisch zugleich. Musik, die zwischen Zerbrechlichkeit und eruptiver Kraft pendelt: visionär, humorvoll, manchmal punkig, immer überraschend lebendig. Ein Konzert zwischen Ritual, Improvisation und Gegenwart.
Gefördert vom Musikfonds und der Senatsverwaltung für Kultur und
Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin.