Sa 09.05. | 19:30 Uhr

Wir müssen reden spielen oder: Quatsch keine Opern
im Rahmen der Maifestspiele (im Kunsthaus Wiesbaden)

links Michael Protzen im Profil mit Posaune, ihm gegenüber Silvia Sauer mit geballten Fäusten und weit geöffnetem Mund. Beide mit orangenen Mützen. Dazwischen Leila Haas grinsend mit einer orangenen Maske auf dem Gesicht
Foto: Stefan Varga

 

art.ist.kollektiv:

Silvia Sauer – Stimme
Leila Haas
– Stimme
Michael Protzen
– Posaune
Dirk Marwedel
– erweitertes Saxophon
Ulrike Schwarz
– Querflöte, Altsaxophon
Stefan Varga
– Gitarre
Jan-Filip Ťupa
– Violoncello
Ingo Deul
– Schlagzeug
Wolfgang Schliemann
-Perkussion
Leon Senger
– Schlagzeug

Ganz ehrlich: reden muss niemand. Das Sprechen haben wir zwar alle irgendwie gelernt – davor war: nein, nicht Schweigen. Vorsprachliches Fragen und Antworten, ein Lernspiel mit Klängen und Gesten, das Hören voraussetzend, im besten Fall gelingende Verständigung erzeugend. Doch: meist wird viel geredet, wenig gesagt und kaum zugehört.       
Wir, das art.ist.kollektiv, hören hin und fragen: wie und worüber wird geredet, was wird gesagt? Wird etwa Gesprochenes durch Wiederholung wahrer? Oder jemandes Meinung durch Nachdruck überzeugender? Wir indes spielen mit der Sprache und übersetzen sie in Klang, Rhythmus, Melodie, kommen vom Text zur Musik, von der Musik zur Bewegung, vom Reden zum Spielen. Im besten Fall gelingt Verständigung spielerisch: im babylonischen Durcheinander ein resonanzreiches Miteinander.

 

Ort: Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10 
Dauer: ca. 75 Min.


Eintritt: 18 Euro / erm. 9 € (Schüler, Student, Schwerbehindert), Ticketing über Webseite des Staatstheaters Wiesbaden

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